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Respekt. Vertrauen. Liebe.

 

Die richtige kynologische Reihenfolge.

 

Viele Hundetrainer werfen mit wohlklingenden Worten um sich. Doch kaum jemand hat sich wirklich Gedanken darüber gemacht, in welcher Reihenfolge diese Begriffe tatsächlich Sinn ergeben. Da unser Training auf wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen basiert, sollte auch hier eine klare Systematik herrschen. Eine falsche Reihenfolge kann fatale Folgen haben.

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Ein Beispiel aus der Praxis:

 

Natürlich lieben wir Hunde. Aber wenn man etwa einen (angst-)aggressiven Kettenhund aus einem Hinterhof retten möchte, wird dieser von deiner Liebe zunächst nichts wissen wollen. Für ihn bist du fremd – und fremde Menschen hasst er.
Liebe allein reicht hier also nicht aus. Vertrauen auch nicht, denn niemand würde einem fremden Hund ohne Weiteres vertrauen, dass er nicht beißt – und spätestens nach dem ersten Biss wäre es mit dem Vertrauen vorbei. Was es hier zuerst braucht, ist Respekt.


Respekt bedeutet, das Verhalten des Hundes zu lesen, sowie anzuerkennen – und gleichzeitig Respekt für sich selbst einzufordern. Erst dann entsteht ein Fundament, auf dem Vertrauen wachsen kann. Man lernt voneinander, was beachtet werden muss, was Grenzen überschreitet und was keine Reaktion hervorruft. Daraus entsteht Vertrauen. Erst aus diesem Vertrauen im täglichen Zusammenleben kann schließlich Liebe wachsen – und das ist unser Ziel in der Mensch-Hund-Beziehung.

Wir alle wünschen uns, dass unser Hund uns respektiert, uns vertraut und uns liebt. Das gelingt nur, wenn wir die richtige Reihenfolge verstehen.

Vizsla Hunde

​Warum ich Hundetrainer wurde

Ich möchte nicht mit „Ich hatte schon immer Hunde“ beginnen. Stattdessen starte ich mit dem Tag, an dem mir klar wurde, dass ich einen neuen Weg im Umgang mit Hunden einschlagen musste.

Es war 2007 in meinem Hundeverein. Ich war Traineranwärter und durfte Junghunde mit ihren Haltern trainieren. Ich hatte viele Bücher gelesen und war bereits skeptisch gegenüber den starren Schema-F-Methoden, die oft in Frust für den Hund und Gewalt durch den Halter endeten. Natürlich gab es auch Trainer, die sehr sanft vorgingen und die Halter über Fehlverhalten wie den Leinenruck aufklärten. Von einer solchen Trainerin durfte ich viel lernen – insbesondere, wie man Probleme ohne Druck und Gewalt löst. Doch es gab auch das Gegenteil.

Da hieß es oft: „Dieser Hund braucht eine strengere Hand, anders geht es nicht.“

Ich selbst hatte damals einen Hund, der sich nicht so verhielt, wie es im Lehrbuch stand. Eines Tages beobachtete ich eine ältere Frau mit ihrem Chow-Chow. Sie fragte den Vereinsobmann: „Auf dem Platz funktioniert ja alles, aber was kann ich zu Hause machen? Da knurrt er Besucher an und zerbeißt meine Schuhe, wenn ich weg bin.“
Die Antwort des Obmanns: „Bin ich ein Hundepsychologe? Hier lernt dein Hund Sitz, Fuß, Platz und Aus.“

Das war der Moment, in dem ich wusste: Ich werde diesen Verein verlassen. Ich wollte ein Hundetrainer werden, der Mensch-Hund-Teams bei wirklich wichtigen Problemen hilft.

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​​​​Ausbildung: Tierpfleger statt Schnellkurs

 

Damals gab es längst nicht so viele Ausbildungswege wie heute – und doch war die Qualität schon damals fragwürdig. Viele Kurse waren einseitig, oft ohne Praxis. Manche Trainer arbeiteten bewusst aversiv, andere verteufelten jede Form von Korrektur – selbst ein scharfes „Pfui“.

Mir war klar: Wer wirklich etwas lernen will, muss in die Praxis.

Deshalb habe ich mich bewusst für eine Ausbildung zum Tierpfleger in einem deutschen Tierheim entschieden. In Freilassing, an der Grenze zu Österreich, bekam ich diese Chance. Dort hatte ich täglich mit den unterschiedlichsten Hunden und ihren Verhaltensproblemen zu tun. Ergänzend besuchte ich Seminare bei verschiedenen Trainern und bildete mich stetig weiter.

Heute – fast 20 Jahre später – weiß ich: Diese Entscheidung war goldrichtig. Denn wer nur bei einem „bekannten“ Trainer lernt, wird am Ende lediglich dessen Kopie.​​

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​Wissenschaft als Fundament

 

Wer mit „neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen“ wirbt, sollte auch die Grundlagen kennen. Erkenntnisse aus der Verhaltensbiologie der Caniden, die seit über 100 Jahren gesichert sind, bilden unser Fundament.

 

Dazu kommen aktuelle Studien, die wir kritisch und seriös in unsere Arbeit einbeziehen. Die Wahrheit steht immer über allem – auch wenn sie manchmal unbequem ist.​​​

Unsere Tierschutzgarantie

 

In Österreich einzigartig: Wir geben dir eine Tierschutzgarantie. Warum? Weil eine Qualifikation allein noch lange keine Garantie für tierschutzgerechtes Training ist.

Wir wissen aus Erfahrung: Manche Trainer sind zu streng, andere zu „weich“. Wir finden für dich und deinen Hund den richtigen Weg – individuell angepasst. Ich analysiere, ob dein Hund sensibel oder selbstbewusst ist, und zeige dir anhand seiner Körpersprache, wo seine Grenzen liegen. So trainierst du so sanft wie möglich, setzt im Notfall aber auch klare Grenzen – immer mit einem Alternativverhalten, das dein Hund verstehen kann.

Kommunikation auf „Hündisch“

 

Ich zeige dir nicht nur, deinen Hund zu lesen – sondern auch, direkt mit ihm in seiner Sprache zu kommunizieren. Individuell auf seinen Charakter abgestimmt - egal ob Rassehund oder Tierschutzhund.

 

Unser Ziel: ein freundlicher, gut sozialisierter Hund, der mit Menschen – besonders mit Kindern – und idealerweise auch mit anderen Hunden oder Tieren gut zurechtkommt.
Wenn du nur willst, dass dein Hund Tricks lernt, bist du bei uns falsch.
Wenn du aber eine echte Beziehung zu deinem Hund aufbauen willst, bist du hier genau richtig.​​

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